Montag, 23. Mai 2011

* Rezension * Rachel Hawthorne - Zarter Mond (Dunkle Wächter #3)

Zarter Mond (Die Dunklen Wächter #3) - Rachel Hawthorne

Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442473342
Originaltitel: Dark Guardian - 03 Dark of the Moon
Preis: 8,99€

Meine Bewertung: 8/9 Punkte





„Du riechst gut.“

„Das kann ich mir gar nicht vorstellen.“

„Dein Wesen, der einzigartige Teil von dir, der so riecht wie sonst niemand auf der Welt. Den Teil, den ein Raubtier von dir aufspüren würde.“ Während er redete, strömte sein warmer Atem über meine Wange. „Du riechst wie“, er inhalierte tief, „Pfefferminzblätter wenn man sie zerreibt.“



Inhalt
Nach dem ersten Vollmond nach Brittanys siebzehnten Geburtstag steht es fest: Sie ist kein Gestaltenwandler. Wie eine Blase zerplatzt ihr langersehnter Traum die Lebenspartnerin von Connor zu werden, doch er kann sie als solche nicht wählen, da Brittany sich niemals in einen Werwolf verwandeln wird.
Doch dieses Geheimnis muss das junge Mädchen für sich behalten, denn sonst kann sie nicht zu den Dunklen Wächtern gehören und das, obwohl sie sich ihr gesamtes Leben darauf vorbeireitet hat. Brittany geht dem Geheimnis auf die Schliche, warum sie kein Gestaltenwandler ist und macht dabei eine grausame Entdeckung, die sie und den restlichen Klan in Lebensgefahr bringt.


Kritik
Nachdem mir Teil 1 und 2 der Reihe „Die Dunklen Wächter“ schon sehr gut gefallen haben, habe ich hohe Erwartungen an diesen Band gehabt. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, aber dennoch handelt es sich auch bei „Zarter Mond“ um eine interessante Geschichte, die dem Leser einen noch tieferen Einblick in das Geheimnis der Werwölfe verschafft.
Geschildert wird das Ganze aus der Sicht von Brittany. Schon die gesamte Zeit über hat sie gespürt, dass sie sich nicht verwandeln würde. Doch als sich ihre Befürchtung befürwortet hat in jener Nacht, geht für sie eine Welt unter. In den vorherigen Bänden hat der Leser nicht viel über Brittany gelernt. Sie hielt sich stets im Hintergrund, da sie viel Kraft- und Ausdauertraining gemacht hat, um der beste Dunkle Wächter aller Zeiten zu werden. Zwar hat Kayla in „Süßer Mond“ schon geahnt, dass Brittany Gefühle für Connor hat, doch wirklich sicher sein konnten wir uns bis zum dritten Teil nicht.
Da dieser aus Brittanys Perspektive erzählt wird, erfahren wir sehr viel über ihre innigsten Gedanken und es wird viel deutlicher gemacht, wie sehr sie Connor eigentlich wirklich liebt. Auch wenn sie mit ihren siebzehn Jahren noch sehr jung ist, scheint Brittany sich sehr viele Gedanken über die Liebe und ihre Zukunft zu machen. Ihre Gefühle wirken sehr real und man kann sich als Leser wirklich ausgezeichnet in sie hineinversetzen. Ihr ganzes Leben schon ist sie in Connor verliebt , doch sie wusste, dass er mit Lindsay zusammen ist und sie somit keine Chance hat. So lenkt sie sich mit Training ab um auf andere Gedanken zu kommen.
All dies wird in „Zarter Mond“ sehr deutlich. Brittany scheint einer der reiferen Charaktere zu sein. Zwar ist ihr Handeln manchmal nicht gut durchdacht, doch im Laufe der Handlung kann man ihre Schritte sehr wohl nachvollziehen, denn sie tut die Dinge nur zum Wohle ihrer Gestaltenwandler-Freunde.
Was mich persönlich sehr gefreut hat war die Tatsache, dass es so viele neue Details über Connor gibt, da er den Helden dieser Geschichte gibt. Und als solcher macht er sich wirklich einmalig. Er ist nicht der coole, harte Werwolf den er von Außen hin immer zu geben schien. In ihm versteckt sich ein ausgesprochen weicher und einfühlsamer Kern. Diese Seite von Connor hat mein kleines Herz förmlich erweicht. In manchen Situationen hat er mir einfach schrecklich Leid und die Dinge, die er durchgemacht hat, waren teilweise sehr schlimm. Von der ersten bis hin zur letzten Seite hat man eine stetige Entwicklung seines Charakters gemerkt, was mir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist.
Wie ich schon erwartet hatte, erfährt man in „Zarter Mond“ nicht wirklich viel über Kayla und Lindsay, da ihnen die ersten beiden Bände gewidmet waren. Schade ist es aber trotzdem, denn auch diese beiden Charaktere sind sehr interessant und noch weiter ausbaufähig. Aber vielleicht lernen wir mehr über sie in Teil 4, von dem bisher leider kein deutsches Erstveröffentlichungsdatum bekannt ist.
Viel habe ich an „Zarter Mond“ eigentlich nicht auszusetzen. Es ist ein spannender Folgeband der „Die Dunklen Wächter“-Reihe und verspricht weitere interessante Geschichten rund um die Werwölfe. Die Geschichte war an einigen Stellen recht vorhersehbar und trotz der wenigen Seiten kam mir der Mittelteil etwas langatmig vor, weshalb es auch einen kleinen Punktabzug gibt. Doch alles in allem handelt es sich um ein wundervolles Lesevergnügen rund um die Welt der Werwölfe.

Fazit
Auch Teil 3 der „Die Dunklen Wächter“-Reihe ist Rachel Hawthorne wiedermal sehr gut gelungen. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in die realistisch dargestellte Gefühlswelt der jungen Protagonistin Brittany, welche auf ganzer Linie so überzeugen weiß.


Anmerkung
Meine Rezensionen zu Band 1 und Band 2 findet ihr hier und hier. Oder schaut einfach auf www.myfanbase.de nach :)

Freitag, 20. Mai 2011

* Ich lese und ein paar weitere Infos * Sarah Ockler - Die Sterne leuchten immer noch

So, nachdem ich heute fleißig war, "Mottentanz" gelesen und zwei Rezensionen geschrieben und gepostet habe, habe ich mir eine schöne, lockerleichte Lektüre verdient. Entschieden habe ich mich relativ zügig für "Die Sterne leuchten immer noch". Das Buch klingt sehr vielversperchend und ich habe bisher auch eigentlich kaum negative Kritik gelesen. Doch ich lasse mich einfach mal überraschen und gehe ohne zu hohe Erwartungen an dieses Buch heran.
Ihr dürft euch übrigens freuen, denn am Wochenende kommen mit höchster Wahrscheinlichkeit meine übrigen Rezensionen. Ich schreibe in diesem Semester bloß noch zwei Klausuren: Dienstag Erdkunde und am 30.Mai Mathe (vor Mathe hab ich etwas Angst...), aber dann ist es endlich vorbei und dann kommt die Zeit wieder, in der ich locker 2 Bücher wenn nciht mehr, in der Woche lesen kann. Wobei ich mich diese Woche auch ziemlich gut geschlagen habe mit zwei kompletten Büchern bisher und einem lustigen Ratgeber, den ich auch noch rezensieren werde. Jedenfalls freue ich mich schon darauf mich bald wieder voll und ganz dem Bloggen widmen zu können. Dann kommen auch wieder regelmäßig meine Neuzugänge der Woche, die ich ja nun schon seit einiger Zeit ausgelassen habe. Zudem werde ich meine SuB-Seite etwas aktualisieren und übersichtlicher gestalten müssen^^ Aber das kommt alles im Laufe der nächsten 2-3 Wochen!

Doch nun zu meinem Buch:

Eine großartige Liebeserklärung ans Leben
»Das bleibt unser Geheimnis«, sagte Matt, der Bruder von Annas bester Freundin Frankie, als er und Anna sich ineinander verliebten. Doch dann stirbt Matt bei einem Autounfall, und zu Annas unendlicher Trauer und dem Verlust kommt noch das Geheimnis ihrer ersten Liebe, das Matt mit ins Grab genommen hat. Ein Jahr später fährt Anna mit Frankies Familie in den Sommerurlaub nach Kalifornien. Dort sollen sie beide, so Frankies erklärtes Ziel, endlich einmal wieder Spaß haben und eine richtige Sommerromanze erleben. Von Annas Angst, sich auf etwas Neues einzulassen und darüber womöglich Matt zu vergessen, weiß Frankie ebenso wenig wie von den Gefühlen, die Matt und Anna füreinander hegten. Doch dann trifft Anna Sam, und völlig unerwartet verliebt sie sich tatsächlich …

* Rezension * Lynn Weingarten - Mottentanz

Mottentanz - Lynn Weingarten


Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: cbt
ISBN: 978-3570307410
Originaltitel: Wherever Nina lies
Preis: 8,99€

Meine Bewertung: 9/9 Punkte




In den ersten drei Nächten nach Ninas Verschwinden konnte ich nicht schlafen. Ich lag in meinem Bett, den Kopf ganz nah am offenen Fenster. Die schwere, feuchte Juniluft strich über meine Haut wie heißer Atem.


Inhalt
Zwei Jahre ist es nun schon her, dass die ältere Schwester von Ellie, Nina, wie vom Erdboden verschluckt verschwunden ist. Die 16-jährige ist sicher, dass Nina etwas passiert ist, denn sie wäre niemals einfach so von zu Hause abgehauen, der festen Überzeugung ist Ellie.
Tag für Tag sucht sie nach Hinweisen, um sich einen Reim aus dem plötzlichen Verschwinden zu machen. Als Ellie mit ihrer besten Freundin Amanda eine Zeichnung ihrer Schwester in einem Second Hand Laden findet, nimmt sie die Spur wieder auf. Gemeinsam mit dem gutaussehenden und charmanten Sean, den sie auf einer Party kennenlernt, macht sie sich auf die Suche nach Nina.

Kritik
Mit „Mottentanz“ ist Lynn Weingarten ein wundervoller Debütroman gelungen, der wirklich das hält, was er verspricht. Schon allein das wunderschön gestaltete Cover lädt zum Lesen ein, auch wenn es keinesfalls den Thriller verspricht, der sich hinter der Geschichte verbirgt.
Mir fiel es im ersten Moment etwas schwer in die Geschichte einzufinden, da sie im Präsens geschrieben ist, was ich eigentlich nicht wirklich mag, aber in „Mottentanz“ passt diese gewählte Zeitform einfach sehr gut. Geschildert aus der Perspektive von Ellie fühlt man sich als Teil der Handlung und fiebert jeden Atemzug der Protagonistin mit, auf der langen Suche nach ihrer verschwundenen Schwester.
Mit ihren jungen Jahren ist Ellie schon sehr reif, schließlich hat sie in ihrem Leben schon sehr viel durchmachen müssen. Ihre Gedankengänge überzeugen von der ersten bis hin zur letzten Seite. Als Leser fühlt man mit ihr, fühlt ihren Schmerz und ihre Trauer. Genau das macht dieses Buch zu etwas Besonderem.
Amanda ist die beste Freundin von Ellie und warnt das Mädchen schon zu Beginn vor Sean. Die aufbrausende Mitarbeiterin in einem Second-Hand-Laden ahnt, dass mit diesem Jungen etwas nicht stimmt und sie möchte ihre Freundin beschützen, da sie nicht möchte, dass auch sie einfach verschwindet. Sie macht sich Sorgen um Ellie, die jedoch nicht verstehen kann, was Amanda gegen Sean hat.
Für Ellie ist der junge Unbekannte eine verwandte Seele, da er ein ähnliches Schicksal durchlebt hat. Über ihn kann man leider nicht allzu viel verraten, ohne alles vorweg zu nehmen, doch eins ist sicher, er ist ein göttlicher Charakter. Als Leserin kann man verstehen, wieso Ellie sich so schnell Hals über Kopf in den Gentleman verliebt. Er hat eine niedliche und sympathische Art und lässt viele Leserherzen sicher schmelzen. Doch auf eine Art und Weise ist er auch sehr mysteriös und geheimnisvoll und die gesamte Zeit über versucht man anhand von Puzzlestücken zu erkennen, was für ein Geheimnis er mit sich herumträgt.
Doch man zweifelt keinesfalls daran, dass die Gefühle, die Ellie und Sean füreinander haben, echt sind. Die junge Verliebtheit der beiden ist so romantisch und zugleich realistisch dargestellt. So erinnert man sich gerne an die erste große Liebe zurück.
„Mottentanz“ ist ein ausgesprochen gelungener Roman, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Charaktere können auf ganzer Linie überzeugen und was dem Buch noch einen gewissen Kick verpasst sind die vielen kleinen Zeichnungen auf einigen Seiten. Diese lotsen einen durch die Geschichte und zeigen die kreative Ader von Nina ganz deutlich. Durch jede Zeichnung kommt man dem Geheimnis mehr und mehr auf die Schliche und man kann kaum abwarten, um herauszufinden was nun die grausame Wahrheit ist. Der Grund, weshalb Nina verschwunden ist.

Fazit
Ein einmaliger Jugend-Thriller, der auf Ganzer Linie überzeugen kann. Ich kann „Mottentanz“ allen wärmstens empfehlen!


Ein großes Dankeschön an den cbt-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

* Rezension * Sara Grant - Neva

Neva - Sara Grant
 
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: PAN
ISBN: 978-3426283486
Originaltitel: Dark Parties
Preis: 16,99€

Meine Bewertung: 6/9 Punkte 



Die Luft um mich herum kühlt sich ab. Sie haben sich von mir entfernt, aber nicht allzu weit, und ich spüre, dass sie mich beobachten. Ihre Stimmen und die Geräusche ihrer Bewegungen verstummen, ich nehme sie wie atmosphärische Störungen wahr. 

 
Inhalt
Die 16-jährige Neva hat es satt, dass die Regierung verschweigt, was sich hinter der Protektosphäre und somit außerhalb von Heimatland befindet. Das Mädchen was, sie verschweigen etwas, was zum Schutz der Bevölkerung dienen soll. Neva und ihre beste Freundin Sanna verbünden sich gegen das Regime und wollen rebellieren, doch dies ist einfacher gesagt als getan und die beiden stehen vor ungeahnten Hürden, die ihnen den Weg versperren.
Hinzu kommt, dass Neva sich in Braydon verliebt, der mit Sanna zusammen ist, was die Sache nur noch komplizierter macht. Und plötzlich gerät das junge Mädchen in Todesgefahr.

Kritik
Mit Hochspannung habe ich dieses Buch erwartet und durch die vielen positiven Kritiken haben einen großen Teil dazu beigetragen. So war es für mich dann leider eine ziemliche Enttäuschung, nachdem ich die letzten Seiten gelesen und „Neva“ somit beendet hatte.
Zwar handelt es sich bei diesem Buch um eine Dystopie, die im Moment ziemlich im Rennen sind, aber dennoch blieben zum Ende hin zu viele Fragen offen, als dass ich der Geschichte volle Punktzahl geben könnte.
Neva ist ein starker Charakter, die ihren Willen immer durchzusetzen versucht. Sie weiß, dass die Regierung den Einwohnern von Heimatland etwas verschweigt, doch was genau es ist, das weiß sie nicht. Zusammen mit Sanna will sie dem auf die Schliche kommen. Es scheint keinerlei Hürden zu geben, denn sie findet fast in jeder Situation einen Weg heraus. Das Problem hierbei ist, dass ich keine wirkliche Entwicklung feststellen kann. Klar, gegen Ende hin erscheint Neva etwas mutiger und selbstsicherer, aber das wars denn auch schon.
Das gleiche mit Braydon. Zwar ist er der Charakter, der mir am meisten zusagt, aber dennoch Entwicklung fehl am Platz. Er ist ein liebenswürdiger und charmanter junger Mann, über den Neva und Sanna jedoch eigentlich nicht viel wissen. Er hat keine Familie und wohnt alleine in einem riesigen Haus. Die gesamte Zeit über scheint er etwas zu verbergen, doch was es ist weiß selbst Neva nicht. Sie verspürt lediglich eine enorme Anziehungskraft zwischen sich und Braydon. Die beiden scheint etwas zu verbinden, denn sie können einfach nicht mit und auch nicht ohne einander. Mit Braydon ist Sara Grant ein interessanter und facettenreicher Held der Geschichte gelungen.
Neva hat sich in Braydon verliebt, obwohl er mit ihrer besten Freundin Sanna zusammen ist, die absolut alles für das Mädchen getan hätte. Ihr Leben lang sind die beiden durch dick und dünn gegangen und erst Sanna war der ausschlaggebende Grund für Neva sich gegen die Regierung zu wenden. Ohne Sanna’s klugen Kopf und ihre Verbindungen wären die beiden sicher niemals so weit gekommen.  Sanna ist ein interessantes Mädchen. Sie kann die Dinge gut kombinieren, doch lässt sie sich zu sehr von ihren Gefühlen für Braydon leiten. Sie ist so verblendet von der Liebe zu ihm, dass sie es kaum mitbekommen hat, dass zwischen ihm und Neva sich etwas entwickelt hat. Und so wird deutlich, dass selbst das stärkste Mädchen in manchen Situationen die Kraft verlieren kann. Das hat Sanna sehr realistisch und menschlich gemacht.
Die nur mittelmäßige Entwicklung der Charaktere ist für mich ein wesentlicher Grund  für die Punktabzüge des Buches. Die Geschichte an sich gefällt mir wirklich sehr gut, doch manchmal geschehen die Ereignisse zu schnell hintereinander. Wieder andere Stellen sind so genau und bis ins kleinste Detail geschildert, dass sie etwas langatmig wirkten. Auch das Ende kam mir persönlich viel zu plötzlich und schon war die Geschichte vorbei.
Es gibt viele Fragen, die ich mir noch stelle. Ich möchte wissen was genau sich nun hinter der Protektosphäre befindet. Ich möchte mehr über die Einwohner wissen und warum die Regierung ein so großes Geheimnis aus allem macht. Doch die größte offen gebliebene Frage ist die des Endes, welche ich an dieser Stelle leider nicht nennen kann, da ich nicht spoilern möchte.

Fazit
Ein ausbaufähiger Roman über ein junges Mädchen, das sich gegen die Regierung stellt. Für Zwischendurch sicher ein spannendes und abwechslungsreiches Lesevergnügen, nicht mehr und nicht weniger.
 
Ein großes Dankeschön an den PAN-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Mittwoch, 18. Mai 2011

* Ich lese * Lynn Weingarten - Mottentanz

Nachdem ich heute endlich "Neva" zu Ende gelesen habe, kann ich endlich mit einem neuen Buch beginnen. Leider hat die Geschichte rund um das Mädchen Neva mich nicht so sehr begeistert. Meine erwartungen waren einfach viel zu hoch und wurden daher bitter enttäuscht. Nächstes Mal sollte ich mich nicht so von der vielen positiven Kritik beeinflussen lassen und mich einfach selbst überzeugen und nicht gleich von einem Meisterwerk ausgehen.
Klar, die Geschichte war nicht schlecht, aber halt auch nicht herausragend toll. Aber mehr dazu in meiner Rezension, die wohl im Laufe der Tage kommen wird!

Nach einigem Hin und Her habe ich mich dazu entschlossen das Buch "Mottentanz" als nächstes zu lesen. Es ist ein Rezensionsexemplar des cbt-Verlags und liegt hier schon einige Zeit rum, daher habe ich danach gegriffen. Ich hoffe, dass es mir gut gefallen wird :)


Die packende Suche eines Mädchens nach ihrer verschwundenen Schwester
Seit Ellies heißgeliebte, temperamentvolle Schwester Nina vor zwei Jahren spurlos verschwunden ist, hat Ellie nur noch einen Gedanken: Nina wiederzufinden. Vergeblich – selbst Ellies beste Freundin ist überzeugt: Nina ist nicht mehr am Leben. Da trifft Ellie den attraktiven Sean. Sean will Ellie bei ihrer Suche helfen, hat er doch selbst einen Bruder verloren. Ellie lässt alles stehen und liegen, um mit Sean einen verrückten Roadtrip zu unternehmen, auf den Spuren Ninas. Bald verliebt sich Ellie rettungslos in Sean – doch er verbirgt ein dunkles Geheimnis ...

Freitag, 13. Mai 2011

* Rezension * Susanne Rauchhaus - Schattenwesen

 Schattenwesen - Susanne Rauchhaus

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Ueberreuter
Originalsprache: Deutsch
ISBN: 978-3800055388
Preis: 14,95€

Meine Bewertung: 7/9 Punkte






Später konnte ich nicht mehr genau sagen, was ich wirklich gesehen hatte und was Einbildung gewesen war. Aus dem Augenwinkel meinte ich eine Bewegung wahrzunehmen. Etwas Dunkles - als wäre das Schwarz des Bildes zum Leben erwacht und hätte die Leinwand wie eien Rauchwolke verlassen. 


Inhalt
Unter mysteriösen Umständen ist der Vater der jungen Künstlerin Kira gestorben. Kurze Zeit nach diesem tragischen Verlust flattert ihr ein großes Jobangebot ins Haus: Sie soll das Fresko eines alten Hauses restaurieren. 
Freudig nimmt sie dieses Angebot an, doch schon kurz nach ihrer Ankunft in den Gemäuern der alten Villa geschehen unheimliche Dinge. Überall sieht Kira dunkle Schatten, die um sie herumschwirren. Zudem verhalten sich ihre Gastgeber zunehmend merkwürdiger. Einer von ihnen ist der attraktive doch abweisende Cyriel. Welches Geheimnis verbirgt der junge Mann und woher stammen die geheimnisvollen Geräusche, die Kira nachts wach halten? Bald zweifelt sie an ihrem Verstand, doch langsam kommt sie hinter das Geheimnis, das sie umgibt.


Kritik
Es hat nicht lange gedauert, bis ich mich voll und ganz in die Geschichte rund um die Künstlerin Kira einfinden konnte. Susanne Rauchhaus hat einen erfrischend  flüssigen Schreibstil, der es dem Leser einfach macht komplett in die Handlung einzutauchen.
Schnell nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Nach einer kurzen Einleitung und dem Hintergrund zu den Umständen, unter welchen Kiras Vater gestorben ist befinden wir uns in den Gemäuern der geheimnisvollen Villa. Sofort geschehen merkwürdige Dinge und man möchte unbedingt wissen woher die Schatten und Geräusche stammen, die Kira vernimmt.
Rauchhaus schafft es mit ihrem Schreibstil die Angst, die Kira empfindet, gut zu vermitteln. Als Leser fühlt man sich als Teil der Handlung und kann sich zudem sehr gut mit der Protagonistin identifizieren, was der Kern einer guten Geschichte ist.
Zwar ist dieser romantische Mystery-Roman an einigen Stellen ziemlich vorhersehbar, doch in diesem Fall tut das kaum etwas zur Sache. Er bietet eine gekonnte Abwechslung zum Fantasy-Genre, denn ausnahmsweise dreht es sich nicht um Vampire oder Werwölfe, was ab und zu sehr erfrischend sein kann.
Doch auch die von Rauchhaus ins Leben gerufenen Schattenwesen wissen zu überzeugen.
Die erschaffenen Charaktere können auch auf ganzer Linie überzeugen. Kira ist eine eigensinnige junge Dame, die sich nichts vorschreiben lässt. Ihre Aufgabe ist es das Fresko zu restaurieren, doch stattdessen macht sie sich auf eigene Faust auf den Weg um das Geheimnis der Schattenwesen zu lüften. Das sie das in Schwierigkeiten bringen könnte, daran hat sie nicht gedacht, bzw. hat sie diesen Aspekt verdrängt. Kira hat sehr viele verschiedene Facetten die es heißt im Laufe der Handlung zu entdecken. Mit ihrer netten, doch auch frechen Art wirkt sie sehr realistisch.
Manche Kapitel werden aus der Sichtweise der blinden Jessy erzählt. Leider sind ihre Kapitel meist sehr kurz und man erfährt nicht viel über sie, was ich persönlich schade finde. Es wäre interessant gewesen die Situation öfter von einem blinden Menschen geschildert zu bekommen, da diese ausgeprägtere Sinne haben und Dinge anders wahrnehmen als Menschen, die sehen können.
Doch der männliche Hauptcharakter Cyriel konnte hier jedoch nochmal einiges rausholen. So vorhersehbar die Geschichte auch ist, desto unvorhersehbarer ist Cyriel. Ein facettenreicher, interessanter Charakter wurde mit ihm geschaffen. Er ist nicht der typische Held, da er sich eher im Schatten hält und keinen wirklich an sich heran lässt. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis er langsam warm zu werden scheint und man langsam hinter seine Maske schauen kann. Doch was einen dort hinter erwartet, damit hätte ich nicht gerechnet.
Trotz einiger Makel, was die Geschichte anbelangt, ist Susanne Rauchhaus ein interessanter Roman gelungen, der dem Leser einen tiefen Einblick in die Kunst gibt.


Fazit
Gelungener Mystery-Roman mit einer wunderschönen Liebesgeschichte. Wer sich gerne in die Welt der Kunst entführen lassen möchte, der liegt mit „Schattenwesen“ genau richtig.


Ein großes Dankeschön an den Ueberreuter Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars! 

Freitag, 6. Mai 2011

* Ich lese * Rachel Hawthorne - Zarter Mond: Die Dunklen Wächter #3

Hallihallo :)
Da ich in den Ferien nicht ein einziges Mal ein Buch zur Hand genommen habe und eigentlich immer unterwegs war, gab es keinen Beitrag von mir, auch wenn ich mich eigentlich wieder regelmäßiger um meinen Blog kümmern wollte.
Ich habe aber gestern Abend ein Buch fertig gelesen und mich weiter an "Neva" gesetzt, sodass bald die Rezis folgen werden.

Nebenbei werde ich auch noch folgendes Buch lesen:



Diese Werwölfe machen jedem Vampir Konkurrenz
Seit sie denken kann, ist Brittany in Connor verliebt. Nichts würde sie sich mehr wünschen, als für immer in seiner Nähe sein zu können. Doch dafür muss sie sich während des nächsten Vollmonds zum Werwolf wandeln, genau wie er. Nur dann kann er sie zur Lebenspartnerin wählen. Aber bisher hat sie keines der üblichen Zeichen für einen Wandel gespürt. Was, wenn der Mond sie nicht verändert? Niemals würde sie ihre Liebe aufgeben. Alles würde sie opfern, selbst das Geheimnis der dunklen Wächter…